Éireann’s Sprite

Hundeschule und Hundepension
Stephanie Galindo (-Scheuber)
Altweg 109
5326 Schwaderloch

076 / 508 33 75

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Celebration an der Eignungsprüfung

tmb celebrationlwoowplatzmai2018copy
Hurra,
ich habe mit meinem Nesthäkchen "Elice" (Éireann's Sprite Celebration)
die Eignungsprüfung zum Therapiehund (Therapiehunde Schweiz) erfolgreich bestanden.

Nun beginne ich mit "Elice" im Herbst die spannende Ausbildung zum Therapiehund. Ich bin stolz auf mein kleines, rotes Mädel und freue mich auf eine interessante und lehrreiche Ausbildungszeit!

Zur Therapiehundeausbildung:

Der Verein Therapiehunde Schweiz (VTHS) führt mit allen zukünftigen Therapiehundeteams routinemässig einen Eintrittstest durch. Damit wird sichergestellt, dass die knappen Kursplätze mit geeigneten Teams besetzt werden.

Welche Grundvoraussetzungen der Hund bereits mitbringen muss:
1.

Der Hund soll, ohne zu ziehen an lockerer Leine mit seinem Besitzer laufen können, mit Seitenwechsel links und rechts. Er soll von einer Fremdperson geführt werden können.
2.

Der Hund soll ohne zu knurren, bellen oder Angriffslust zu zeigen, an der Leine, unter ebenfalls angeleinten, fremden Hunden durcheinander laufen können.
3.

Der Hund soll sich ruhig verhalten (Sitz! oder Platz!), wenn sich 2 Hundeführer mit angeleinten Hunden begrüssen, sich die Hände reichen und kurz plaudern.
4.

Der Hund soll ruhig dulden, wenn ihn eine Fremdperson überall am Körper berührt und die Lefzen hebt.
5.


Der Hund soll bei unerwarteten Geräuschen (z.B. wenn etwas scheppert) nicht ausrasten oder sich ängstlich-verstört zeigen. Einmaliges Bellen, Aufspringen oder einen Moment der Unsicherheit ist erlaubt.
6.

Der Hund soll wenig Reaktion zeigen, wenn ein Mensch an Krücken einen Stock hochzieht. Unerwünscht sind aggressive oder beschützerische Reaktionen.
7.

Der Hundeführer soll zeigen, dass er mit seinem Hund kurz spielen und ihn dann wieder zur Ordnung rufen kann (mit oder ohne Spielzeug).
8.

Der Hund sollte neben einem Gefährt (Einkaufswägelchen, Kinderwagen usw.) angeleint laufen können.
9.

Der Hund soll einige Min. unangeleint sitzen oder liegen bleiben, wenn der Hundeführer ca. 10 m von ihm entfernt ist.

Falls der Hund den Eignungstest besteht, bekommt das Therapiehundeteam einen Ausbildungsplatz. Die Ausbildung zum Therapiehund dauert 30 - 40 Lektionen während mindestens eines halben Jahres.


tmb eliceholzsitzwooomai2017copyAusbildungsinhalte:


Schulungsprogramm des Hundes:
Die Hunde werden mit allem vertraut gemacht, was ihnen bei der Arbeit begegnen könnte: Rollstühle, Gehgestelle, Krücken, glatte Krankenhausböden, zuschlagende Türen, plötzliche Schreie von Patienten und Menschen in ungewöhnlicher Bekleidung oder mit ungewöhnlichen Bewegungsmustern. Sie lernen, sich von fremden Menschen überall am Körper berühren zu lassen - auch unsanft oder ungeschickt - nicht zu kläffen, von fremden Menschen an der Leine gehalten zu werden, einen Leckerbissen manierlich in Empfang zu nehmen und vieles mehr.

Schulungsprogramm des Hundehalters:
In den theoretischen Lektionen für die Hundebesitzer werden die Rollstuhletikette, die Gesprächsführung mit Schwerhörigen sowie mit Patienten mit Hirnabbaukrankheiten (z.B. Alzheimer) oder Schlaganfällen und das Verhalten gegenüber sehschwachen Menschen oder Blinden geschult. Auf Hygieneaspekte beim Umgang mit dem Hund (z.B. Zoonosen) wird hingewiesen. Es wird aufgezeigt, wie die Hunde präsentiert werden sollten, damit der besuchte Mitmensch seine Wünsche nach Kommunikation mit und durch das Tier unter optimalen Bedingungen erleben kann. Im Weiteren wird das mitfühlende Verhalten erarbeitet und es wird aufgezeigt, wie Kommunikation gefördert werden kann.

Einsatzorte:
Der richtige Einsatzbereich ist für den Erfolg des Teams entscheidend.
Das Team, bestehend aus Halter und Hund, besucht Personen nach Absprache und geht individuell auf sie ein. Es bietet Gesellschaft, Wärme, Zeit und Zuneigung. Ein Besuch dauert in der Regel zwischen einer halben und einer ganzen Stunde. Mögliche Einsatzorte sind unter anderem:

- Spitäler - Psychiatrische Kliniken - Sonderschulen
- Rehabilitationskliniken

- Senioren- und  Pflegeheime - Kindergärten

- Behindertenheime   - Psychiatrische Kliniken - Rehabilitationskliniken
- Geschützte Werkstätten - Geschützte Werkstätten - Häuser für Aidskranke
- Institutionen für Menschen im Strafvollzug

- Palliativkliniken

- Privathäuser


Gute Zusammenarbeit mit Fachkräften:
Die Teams arbeiten teilweise direkt mit Ergo-, Physio- und Sprachtherapeuten sowie Ärzten und Psychiatern zusammen. In den USA konnte man langjährige Erfahrung mit Therapiehunden sammeln, welche in Spitälern im Heilungsprozess von Patienten mit Kopftraumen, Rückenmarkverletzungen, Amputationen, Schlaganfällen, neuromuskulären Problemen und orthopädischen Schädigungen eingesetzt werden. Diese Erfahrungen werden auch hierzulande genutzt.

Quelle: Homepage Therapiehunde Schweiz